Lehmbau

Lehm als Baustoff für Wohnbauten hat sich seit Jahrtausenden bewährt. Auch heute noch lebt ein grosser Teil der Menschen weltweit in Lehmhäusern.

Der rein mineralische Baustoff, eine Mischung aus Kies, Sand und Ton, ist fast überall mit einfachsten Mitteln zu gewinnen. Es erfordert keine Fremdenergie und erzeugt in dieser ursprünglichsten Form der Anwendung keine Abfälle.

Vor Nässe geschützte, gepflegte Lehmbauten können Jahrhunderte überdauern. Bei Veränderungen kann das Material durch Zugabe von Wasser direkt wieder verwendet werden.

Lehmbau traditionell, Taos Pueblo Mew Mecico Lehmbau traditionell, Wohnhaus Dauphinée Lehmbau traditionell, Schulhaus Thundorf, 19. Jh.

Ein Lehmhaus bietet Vorteile

Auch im modernen Bauen hat der Lehmbau seinen Platz gefunden. Neben seiner Oberflächenästhetik ist es vor allem sein positiver Einfluss auf das Innenklima, den unsere Auftraggeber schätzen. Er ist ein guter Wärmespeicher, relativ oberflächenwarm und wirkt ausgleichend auf den Feuchtegehalt der Raumluft. Da er ohne schädliche Zusatzstoffe verarbeitet wird, ist er auch für sensible Menschen und Allergiker das ideale Baumaterial.

Lehmbau modern

Vielfältige Gestaltungs-Möglichkeiten

Lehmputze werden in den natürlichen Erdfarben, aber auch in vielen anderen Farbtönen angeboten. Die Oberflächen können beliebig strukturiert werden, und auch freie Formen sind möglich.

Oberflächen / Farben

Verarbeitung

Lehmverarbeitung

Lehm ist nicht nur ungiftig, sondern wird seit alters her als Heilmittel eingesetzt. Er kann ohne Risiko für die Gesundheit von Hand verarbeitet werden. Es braucht zwar ein gewisses Fachwissen, aber keine hohe Technologie. Mit fachlicher Anleitung ist Lehm sehr gut für Eigenleistung geeignet.


Weiterführende Informationen gibt es unter:

IG Lehm Fachverband Schweiz